Zu Niers, Nette und Nordkanal - Radtour auf historischen Spuren

Johanneskapelle in Nettetal-Hinsbeck, Foto: Ina Germes-Dohmen

Unsere sommerliche Radtour führt uns dieses Mal nach Hinsbeck. Aber schon auf dem Weg dorthin werden wir einige sonst verschlossenen Kirchlein ansehen. Unser erster Stopp wird die  Kapelle in Ziegelheide sein, die gerade wieder eröffnete Kriegergedächtniskapelle, die eigentlich 1876 als Maria-Hilf-Kapelle geweiht wurde. Dort wird uns Achim Evertz vom Heimatberein Schmalbroich begrüßen und etwas zur Geschichte und der Restaurierung der Kapelle erläutern.

Weiter geht es nach Vinkrath. Auch die dortige Kirche St. Josef ist vielen nicht bekannt, dabei ist ihre moderne Ausstattung aus dem Jahr 1989 durch den Künstler Klaus Iserlohe sehenswert und bietet zur Diskussion Anlass. Hier wird uns der Vorsitzende des Kirchbauvereins St. Josef Sebastian Trienekens führen.  

Von Vinkrath aus geht es am Nordkanal vorbei und im Bogen um den Poelvennsee herum zum Glabbacher und Hinsbecker Bruch. Zwischen den Bäumen werden wir ein wenig von Schloss Krickenbeck sehen. Auf das Gelände dürfen wir leider nicht, die Gesellschaft Chauteau Forum erlaubt das nur Tagungsgästen. Aber zur Geschichte der Seenlandschaft und des Schlosses werde ich berichten.

Unsere Mittagspause machen wir dann im Forsthaus Hombergen  (https://www.forsthaus-hombergen.de/), bei schönem Wetter im malerischen Biergarten. Ich habe eine kleine Speisekarte für uns ausgewählt, von der wir schon am Vormittag auswählen. Damit verkürzen wir Wartezeiten.

Vorbei am alten Rittersitz Haus Bey, der früher zum Schloss gehörte, geht es zur Johanneskapelle. Auch hier gibt es Beziehungen zu den Grafen von Schaesberg, die auf Krickenbeck saßen.

Im Dorf Hinsbeck, eine der sechs Nettetaler Gemeinden, liegt die Kirche St. Peter, im 19. Jahrhundert von Vinzenz Statz entworfen. Heinz Koch vom VVV Hisnbeck kennt die Geschichte der Kirche und ebenfalls die derKreuzkapelle, die nur wenige Minuten entfernt - aber "auf dem Kreuzberg" - liegt.

Ebenfalls auf dem Berg liegt die Stammenmühle, in die uns der Besitzer Geigenbauer Bernhard Zanders Einblick nehmen lässt. Von der Mühle aus radeln wir weiter zum letzten Stopp, der Hl. Geist-Kapelle am Stegerhof im Oirlich. Diese farbenprächtige Kapelle ist zwar immer geöffnet, aber dennoch sicher vielen Kempenern nicht bekannt.

Von dort aus ist es nicht mehr weit zum Fahrradweg auf der alten Bahntrasse nach Kempen. 

Die Radtour beginnt um 9.00 Uhr an der Kempener Burg.Die gesamte Tour wird 37 km lang sein und führt ins „Bergdorf Hinsbeck“, Sie benötigen also etwas Kondition – oder ein e-Bike.  Denn es geht schon immer mal wieder etwas bergan. Das Forsthaus zur Mittagspause ist nach gut 20 Kilometer erreicht. Trotz der 90-minütigen Mittagspause sollten Sie sich für unterwegs noch etwas Verpflegung und vor allem etwas zu trinken mitzunehmen. Ein funktionstüchtiges Fahrrad und sicheren Umgang damit sind Grundvoraussetzungen für die Teilnahme.  Kinder, die gut radeln können, sind herzlich willkommen.

(Ina Germes-Dohmen)

 

Zu Niers, Nette und Nordkanal - Radtour auf historischen Spuren
Sa, 11. Juli 2026, 09:00–18:00 Uhr

Sa, 11. Juli 2026, 09:00–ca. 18:00 Uhr

Leitung: Dr. Ina Germes-Dohmen
Tel.: 0172 - 77582590

Treffpunkt: Kempen, Parkplatz an der Burg: 8.45 Uhr
Abfahrt: 9.00 Uhr
Rückkehr: ca. 18.00 Uhr

Kosten für Fahrt und Führungen:
- für Mitglieder: 20 €
- für Nichtmitglieder: 22 €

Das Mittagessen ist nicht inbegriffen.

Kinder fahren unentgeltlich mit

Maximale Teilnehmerzahl: 25

Anmeldung: Schreibwaren Beckers
Anmeldeschluss: 4. Juli

Änderungen vorbehalten!

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