Modehaus Sauer überzeugte

Inspirierende Fahrt zum Kölnischen Stadtmuseum

Doch einmal in Köln wurden die Bedenken schnell zerstreut. Denn das Konzept, die Besucher durch Fragen nach Gefühlen durch die Geschichte zu leiten, ging tatssächlich auf. Ja, man sprang ein wenig zwischen den Epochen, doch Gefühle wie Glauben, wie Angst oder  Ärger schlugen leicht die Verbindung zwischen verschiedenen Zeiten. Auch hat es das Ausstellungsteam geschafft, die Verortung der Objekte in der Geschichte immer zu gewährleisten. Das  edle Ambiente des früheren Modehauses Sauer wertete die Geschichte angemessen auf, denn Marmorfliesen und Messinggeländer finden sich sonst nicht so oft in Museen. Trotz der Konzentration auf "nur" 550 Objekte konnten wir in der uns zur Verfügung stehenden Zeit nicht alles sehen und durchlesen. Die beiden Führerinnen gaben aber großartige Überblicke. Und für viele stand fest: Hier sind wir nicht zum letzen Mal gewesen. Auch eine klare Empfehlung an die, die nicht dabei waren, sich nach Köln aufzumachen.

PS: Und der von Frau Dr. Unger uns wärmstens empfohlene  Bartmannkrug mit dem ersten schriftlichen Nachweis von Alaaf (noch Allaf geschrieben) war prominent präsentiert.

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